
Motorradwallfahrt
Jedes Jahr kommen viele Biker zum größten Eucharistischen Wallfahrtsort Deutschlands, nach Walldürn, denn Sie wollen am Pfingstsamstag bei Gott „auftanken" und geistige Kräfte sammeln. Gerade in der heutigen modernen und schnelllebigen Zeit ist dies wichtig. In besonderer Weise wird an diesem Tag auch der verstorbenen Kameraden im Straßenverkehr gedacht.
Neue Wege gehen damit seit einigen Jahren die Verantwortlichen der Wallfahrt „Zum Heiligen Blut", um so im Trend der Zeit zu bleiben. Rund 400 Motorradfahrer und -fahrerinnen, Tendenz steigend, kommen aus dem gesamten südwestdeutschen Raum und weit darüber hinaus in den Odenwald, um diesen Wallfahrtstag mitzuerleben.
Es ist jedes Mal auch ein beeindruckendes Erlebnis, wenn an diesem Vormittag im Minutentakt die kleineren und größeren Maschinen anrollen und auf dem Schlossplatz in Parkposition gebracht werden. Ganz nebenbei ist dies für viele Walldürner und Motorsportfreunde aus der Umgebung ein echter Augenschmaus, in Anbetracht dieser vielen „heißen Öfen". Das gemeinsame Mittagessen und Zusammentreffen, bietet Zeit für gegenseitige Gespräche und Begegnungen.
Der anschließende Gottesdienst findet bei gutem Wetter immer auf dem Wallfahrtsplatz statt und der Priester wird dabei stilecht auf einem Motorrad zum Freialtar gebracht. Zum Abschluss des Gottesdienstes findet die Segnung der Motorräder vor der prächtigen Schlosskulisse auf dem Schlossplatz statt, bevor die Motorradfreunde wieder gestärkt in ihre Heimat zurückfahren.



